Montag, 22. Dezember 2008
Da entschließt man sich mal, ausnahmsweise an einem Samstag Keinen mit seinen Freunden saufen zu gehen, weil man ja eh so wenig Geld hat und weil man ja eh am Tag davor fort war und weil man ja eh müde ist und weil man ja eh viel lieber einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher verbringen mag und weil ja eh bald Weihnachten ist und weil man's da eh etwas ruhige angehen lassen soll etc.
Also blei ich lieber mal zuhause. Der erste Blick war natürlich dem allseits beliebten Fernsehprogramm gewidmet. Was stand also zur Auswahl.
Tatsächlich...Liebe: Mmh, ein weiterer Hugh Grant-Film. Herrlich! -_-
Servus Hansi Hinterseer - Meine liebsten Weihnachtsgeschichten: Sehr geil, unserem goldblonden Sonnenschein aus Kitzbichel beim listig-lustigem Liedchenträllern zuzuhören. Geblendet von der überwältigenten Solariumbräune vom Hansi garniert mit einem legeren Seidenschal...er weiß eben, was gut aussieht. Böse Zungen behaupten ja auch, dass er den Schal eh 2 mal umgetauscht hat, weil er zu eng war. (braucht vielleicht ein bisschen^^)
Guinness World Records - Die größten Weltrekorde: Aha, Moderation: Oliver Geissen. Sehr schön, noch ein "so meine Lieben" etc. und ich kann für nichts mehr garantieren... Aber die sensationellen Höchstleistungen, die in dieser Show geboten werden, entschädigen für alles. (durch brennende Türen laufen, Kühe melken, Windel-Wettlauf...)

Da mich Charlie und seine Schokoladenfabrik auch nicht wirklich reizten, war ich schon ziemlich am Verzweifeln. Gott sei Dank lieferte der Qualitätssender Pro7 die richtige Alternative. Schlag den Raab. Das war es, was ich brauchte. Ein heroisch kämpfender Strefan Raab gepaart mit einem mutigen Herausforderer und musikalischer Untermalung auf höchstem Niveau.
Das rettete mir schon öfters meinen Samstag-Abend. Diesmal gings ja um 1,5 Millionen Euro. Kein kleiner Patzn Geld. Natürlich bekommt man das nicht so ohne Weiteres. Man muss auch etwas dafür tun. Spiele wie "Drehstuhl drehen", "Frisbee werfen" oder "Kofferpacken" müssen erst überwunden werden. Da braucht es echte Männer. Zum Beispiel den Konditionstrainer aus Stuttgart, nicht einfach nur aus Stuttga

rt, sondern der Kontitionstrainer des ortsansässigen Vfb. Ein Verein, der vielleicht doch dem ein oder anderen bekannt sein dürfte. Oder wie wärs mit dem Motorrad fahrenden Kammerjäger, der nebenbei noch Bodybuilding macht. Nicht intellektuell genug? Kein Problem. Der Squash spielende Diplom-Mathematiker bietet die passende Alternative. Immer noch nichts dabei? Macht nichts. Der HNO-Artzt, der in seiner Mittagspause ins Fitnessstudio geht ist auch nicht schlecht. Da haben sich im Laufe der Jahre schon ein paar Mukis zusammen gefunden. Last but not least: Die einzige Frau in der Runde. Die auf dem Bauernhof lebende, fechtende Ernährungswissenschaftlerin. Auch nicht die schlechteste Wahl. Wie man sehen kann, lauter ganz normale Menschen.
Schlussendlich fiel die Wahl aber auf den Muskel-HNOler. Und trotzdem, auch er hatte keine Chance gegen Raab. Da fühlt man sich doch gleich etwas besser, auch wenn man dem Kandidaten durchaus den Sieg gewunschen hatte. Das Ganze wurde nur noch getopt, von der Mega-Performance der "neuen Postars".
Mein Samstag-Abend war also gerettet. Danke Pro7!